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Heute ging es gemüdlich los. Wir fuhren mit der Autofähre, welche die letzte vor der Elbmüdung ist, von Glücksstadt zur anderen Seite der Elbe (hier ist die Elbe ganze 4km breit!). Heute wollten wir es eigentlich es gemüdlich angehen lassen, denn wir mussten nur ca. 50km bis zur JH Wingst ( liegt 30km von der Küste entfernt) fahren! Nach Cuxhaven hätten wir es auch locker geschafft, jedoch war die Jugendherberge Cuxhafen sowie Otterndorf schon im Winter ausgebucht gewesen, und daher mussten wir in Wingst übernachten, um am nächsten Morgen früh los fahren zu können und bis zum Abend, wenn unser Zug fahren würde, am Strand in Cuxhaven liegen zu können. Doch all diese Überlegungen konnten wir (zum Glück!) über den Haufen werfen, als Marco die -wie sich später herausstellte- super Idee hatte bei der JH Cuxhaven anzurufen, um zu fragen, ob sie uns heute Nacht irgendwie aufnehmen könnten. Und tatsächlich!!, sie hatten Betten frei, die wir ein halbes Jahr vorher nicht reservieren konnten, weil sie für Leute die unbedingt irgendwo übernachten mussten freigehalten wurden, und so welche waren wir jetzt auch:-).

Wir änderten den Kurs und fuhren jetzt schnurstraks auf Cuxhaven zu. Die Stimmung war jetzt auf dem Höhepunkt. So viele Tage waren hinter uns, so viele Tage mit Anstrengungen, Pech, Glück, Umwegen, Erlebnissen und Erfahrungen, die wir nie zuvor gemacht hatten! Wir wurden nachdenlich und redeten kaum noch...

Doch bevor wir nach 900km endlich in Cuxhaven ins Meer springen durften, musste ja noch das nicht mehr für möglich gehaltene passieren...Wir waren grad 10km vor Cuxhafen auf der viel befahrenden Bundesstraße Hamburg-Cuxhaven, als mein Bruder durch eine Unaufmerksamkeit vom Radweg abkam, auf die Straße schlänkert und durch eine Ausgleichsbewegung an der gerade heruntergefahrenden Bordsteinkante entlang schrammt und sogar wieder auf den Radweg heraufkam (das ganze dauerte nicht länger als 2 Sekunden)! Gott sei dank kam gerade kein Auto...Und ihm ist auch nichts passiert, nur hatte er jetzt einen Platten, was uns die 890 km zuvor nicht passiert war. Jetzt wurden wir also so kurz vor dem Ziel noch einmal auf die Geduldsprobe gestellt (wir wollten ja schließlich so schnell wie möglich an den Strand), und konnten erst nach 45 Minuten weiterfahren. Nachdem wir unsere Sachen in der Jugendherberge abgestellt hatten, wo niemand anzutreffen war und wir wiederum eine Stunde warten mussten, ging es ENDLICH an den Strand.

Am Abend gingen wir zum 9mal hintereinander zum Pizza essen:-) und ließen den Tag mit einem Spaziergang am Meer, das wir so lange ersehnt hatten, ausklingen. In der Jugendherberge lagen wir in einem Tagungsraum, der kurzfristig für die Hochsaison umgebaut worden ist. Es waren einfach alle Stühle und Tische an die Seite geschoben wurden und 6 Betten hineingestellt. Aber uns sollte es im Anbetracht, dass wir überhaupt dort schlafen konnten, egal sein.



Zusammenfassung

Gefahrene Kilometer: 74

Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,8

Nettofahrzeit: 3,43



Landschaft: Flach, flach, flach

Fahrradwegbeschaffenheit: An nicht zu stark befahrenden Straßen gibt es keinen Radweg.

Ausschilderung: Sind nicht den offzielen Radweg gefahren!

Bemerkung: Endlich Meer!!!


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