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Die Mulde kurz vor der Mündung in die ElbeUnglaubliche diese mehrere km² große Blumenwiese! Und dieser Duft...:-)Die ersten 30 Kilometer fuhren wir durch eine wenig besiedelte Landschaft mit viel Wald. Es gab nur hier und da mal einen Ort. Hier kamen wir auch über die schöne Mulde bevor sie in die Elbe mündet. Dann fuhren wir auf Wanderwegen mit gutem Schotter mal auf dem Deich mal daneben, durch große schöne Wälder. Hier machte es richtig Spaß Fahrrad zu fahren, da es auch keinen Gegenwind gab, aber dafür die gute Luft. Wir überholten viele Tagesausflügler, die wohl von dem nicht weit entfernten Dessau kamen. Als uns dann plötzlich ein wunderschöner Duft in die Nase schwebte, überlegten wir wo der herkommen könnte. Und wie wir noch so diskutierten und der Duft immer stärker wurde, ging plötzlich der Wald vor uns auf und wir sahen die Antwort: Es waren riesige Auenwiesen von Wald umgeben die uns weiß anstrahlten. Man konnte gar nicht das Ende von den Wiesen sehen.

So um zwölf kamen wir durch einen richtig trostlose Stadt mitten im Wald namens Aken und mir knurrte schon wieder der Magen (irgendwie jeden Tag früher). Wir aßen also in einem Geschäft, das halb Bäckerei und halb Schnellimbiss war, Mittag. Dabei mussten wir es von der Terrasse aus mit ansehen wie uns eine Elbetourgruppe nach der anderen wieder einholte, die wir vorher alle samt überholt hatten (alle waren auch am Morgen in Wittenberg gestartet und wollten nach Magdeburg). Es war zwar erst 12 Uhr, aber trotzdem kehrte zu unserem erstaunen keiner bei dem Laden ein, wo wir aßen. Von der netten Kassiererin erfuhren wir bei einem Gespräch, dass dieser Ort 14000 Einwohner habe. Ich muss mal kurz ein wenig lästern: In diesem Ort sah ich nur 2 Geschäfte, eine Schule und 20 Plattenbauhochhäuser, und das obwohl im weiteren Umkreis keine größere Stadt zufinden ist!

Als wir dann durch eine mehr landwirtschaftlich genutzte Landschaft auf meist asphaltierten Wirtschaftswegen fuhren, kamen wir bald auch an einer Gaststätte vorbei, vor der mindesten 25 Fahrräder standen. Tja jetzt waren wir wohl wieder die „ersten“! Außerdem kamen uns im Verlauf der nächsten Stunde so um die 50 Fahrräder entgegen die wohl alle in Magdeburg am Morgen losgefahren sind und noch nach Wittenberg wollten. Das konnte man auch eigentlich jeden Tag beobachten und daran abschätzen ab man gut in der Zeit ist (oder nicht!).

Vor Magdeburg machten wir wiedermal einen sehr großen schmerzhaften Umweg, den ich jetzt aber nicht näher erläutern möchte. Auf jeden Fall war der wieder sehr anstrengend und auch wieder ganz und gar von mir verschuldet. (komisch ich lebe noch)

In Magdeburg sieht man bis auf ein paar heruntergekommen Häusern nichts mehr von der ehemaligen DDR. Viele Straßen sind voll mit schön renovierten alten Bürgerhäusern wie man auf dem Foto sehen kann. Außerdem ist im Zentrum der Stadt ein riesiges neues Einkaufszentrum entstanden, in deren Nähe auch die Jugendherberge... ähhh das Jugendhotel ist. Jugendhotel deswegen weil es wie auf dem Foto zusehen ist keine Hochbetten gab, es fast nur zweier Zimmer gab und jedes Zimmer eine eigenes WC und Dusche hatte. Soviel „Luxus“ war für uns nach unseren drei nicht gerade komfortabeln Jugendherbergen zuvor, fast schon wie Weihnachten.

Nach dem Probeliegen auf den schönen Betten und dem Duschen in der eigenen Dusche, gingen wir in das Einkaufszentrum, das nur 5 Minuten von dem Jugendhotel entfernt liegt. Dort aßen wir in einem großen Pizza Hut Abendbrot. Danach bummelten wir noch ein bisschen und gingen ins Kino.



Zusammenfassung

Gefahrene Kilometer: 113,52

Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,6

Nettofahrzeit: 6,07



Eine von vielen schön renovierten Straßen in Magdeburg!Landschaft: Schöne flache Landschaft mit viel Wald, und schönen Auenwiesen und -wäldern

Fahrradwegbeschaffenheit: Entweder ging es auf dem Deich über Schotter, oder auf Wirtschaftswegen und wenig befahrenen Landstraßen

Ausschilderung: Manchmal Luckenhaft

Bemerkung: Seid diesem Tag versteh ich unter dem Namen "abgelegenes Kaff" etwas anderes;-)


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